Neujahresvorsätze

Liebe Leser und Leserinnen

Wir sind nach den zwei Wochen Winterferien wieder mit vollem Elan zurück. In der Schule erwarten uns viele neue Arbeiten, Prüfungen und Deadlines. Bei der Arbeit finden wir uns alle nach der langen Pause wieder in den Alltagsrhythmus ein. Ebenfalls haben mit dem Anfang des neuen Jahres viele Leute wieder Neujahresvorsätze.

Neujahresvorsätze sind sehr individuell, jedoch lassen sich einige bestimmen, welche am häufigsten vorkommen. In der Schweiz nehmen sich 60 Prozent der Bevölkerung vor, gesünder zu essen. Ausserdem nehmen sich viele Menschen vor, mehr Sport zu machen, ihre Finanzen zu verbessern und die Haushaltsführung besser auszuführen.

Doch werden diese Vorsätze auch eingehalten? Laut «watson» ist es leider bei 80 Prozent der Fälle so, dass die meisten bis zum 19. Januar ihre Vorsätze aufgeben. Seither wird dieser Tag auch «Quitter’s Day» genannt.

Aber wieso ist das der Fall? Dies zeigt sich laut «watson» wie folgt auf:

  • 21% Gewohnheiten stärker ausgeprägt als erwartet
  • 16% Stress
  • 16% Bedürfnis nach Belohnung
  • 14% Soziale Anlässe
  • 11% Müdigkeit / Schlafprobleme

Mit diesem Wissen stellt sich die grosse Frage, welche euch vielleicht auch helfen könnte – wie können wir diesen häufigen Faktoren entgegenwirken und somit unseren Vorsätzen gerecht werden?

Tipps von «zdfheute»

Neujahresvorsätze ohne Stress angehen: Ziele können Stress auslösen, vor allem dann, wenn sie nicht innert kürzerer Zeit erreichbar sind. Deshalb sollte man alles etwas entspannter angehen und sich ausreichend Zeit damit lassen.

Kleine Reflexionen mit grosser Wirkung: Es kann viel mehr bewirken, kleinere Reflexionen vorzunehmen und diese aufzuschreiben. Dies hilft einem zu erkennen, was man mehr und was man weniger machen möchte. Dabei schaut man sich an, was einen glücklich gemacht hat und was nicht. Daraus kann man sich messbare Ziele setzen.

Gut genug ist das neue Perfekt: Man kann sich Druck herausnehmen, in dem man sich sagt, dass 80 Prozent völlig ausreichen. Wenn man dies erreicht hat, hat man einen erfolgreichen Tag gehabt und darf seinen Erfolg feiern.

Häufige Mini-Pausen statt Wellness-Wochenende: Kleinere Pausen helfen mehr, als es uns bewusst ist und oft auch mehr als eine grosse Unternehmung für sich selbst, wie beispielsweise ein Wellness-Wochenende. Dazu gehört auch, manchmal zu gewissen Plänen «nein» sagen zu können. Dabei entscheidet man sich für das eigene Wohlbefinden.

Bewusste Momente an jedem Tag: Man kann sich eine Liste schreiben mit Dingen, die einem gut tun, wie zum Beispiel meditieren, etwas Neues lernen, ein Hobby ausüben usw. Diese Dinge helfen, in Stresssituationen innezuhalten und Momente bewusster wahrzunehmen.

Humor gegen Stress: Humor kann eine tolle Form von Stressbewältigung sein. Einfach auch mal über sich selbst lachen können, kann viel Positives bewirken, wenn etwas nicht funktioniert.

Nun hoffe ich, euch mit diesem Wissen etwas weitergeholfen zu haben und wünsche somit gutes Gelingen mit euren Vorsätzen.

Text verfasst von Lernende A.

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Quellenverzeichnis

Watson – Reich, Philipp (2026): «Die häufigsten Neujahrsvorsätze – und die Gründe, warum wir sie nicht lange einhalten»

Das sind die häufigsten Neujahrsvorsätze in der Schweiz (07.01.2026)

zdfheute – Kurschneid, Valentina (2026): «Wie 2026 ohne große Vorsätze besser gelingt»

Neujahrsvorsätze: So bleiben Ziele realistisch und stressfrei (07.01.2026)