Liebe Leserinnen und Leser
Der erste Monat im neuen Jahr ist bereits vorbei und auch die erste Hälfte des Februars haben wir schon hinter uns.
Wir in der Gustello hatten vom 09.02 – 15.02.2026 bereits unsere erste Woche Betriebsferien im Jahr 2026 und sind nun wieder motiviert und munter in unseren regulären Arbeitsalltag eingestiegen.
Während unserer Ferien war ein spezieller Feiertag, nämlich der Valentinstag.
Jedes Jahr am 14. Februar wird international der «Tag der Liebe» gefeiert, ob zwischen Paaren, Freunden oder innerhalb der Familie spielt dabei heutzutage keine Rolle mehr.
Hauptsächlich geht es darum, Liebe, Zuneigung und Wertschätzung zu feiern und sich mit kleinen Gesten und Geschenken gegenseitig eine Freude zu machen.
Doch woher kommt diese Tradition, die jedes Jahr die ganze Welt in einen «Kitsch-Modus» versetzt?
Den Erzählungen nach soll der Name vom heiligen Valentin, einem Priester aus Rom, abgeleitet worden sein. Man sagt, er habe im 3. Jahrhundert heimlich Paare getraut, obwohl dies unter der Regierung von Kaiser Claudius II. teilweise verboten war. Der Kaiser glaubte, dass junge Männer, welche in den Krieg zogen, abgelenkt und weniger mutig seien, da sie emotional an ihre Familien gebunden wären. Unverheiratete Männer erschienen ihm als die besseren Krieger, weil sie frei von Sorgen um Frau und Familie waren, und somit wurde den Soldaten die Heirat untersagt.
Trotz des Verbots traute Valentin weiterhin heimlich junge Paare nach christlichem Ritus, als Akt des Glaubens sowie des Widerstands. Mit seinen Taten riskierte er sein Leben und als entdeckt wurde, dass Valentin sich den Anordnungen des Kaisers widersetzte, wurde er verhaftet, gefoltert und schliesslich am 14. Februar hingerichtet. Valentins Mut, sich dem Kaiser zu widersetzen, und seine Bereitschaft, für seine Überzeugungen zu leiden oder gar zu sterben, wurden gefeiert. Er wurde zu einem Symbol für Liebe, Treue und Glauben, woraufhin die Kirche ihn nach seinem Tod als Märtyrer ehrte.
Später wurde der Gedenktag von Valentin auf den 14. Februar gelegt, ein Tag, welcher in Rom früher bereits als Tag für Liebe, Fruchtbarkeit und Neubeginn stand.
Mit Valentins Tod wurde die Symbolik des 14. Februars verstärkt und durch die christliche Umdeutung des römischen Festes «Lupercalia» entwickelte sich nach und nach der Valentinstag.
Die Tradition des Blumenschenkens hat ihren Ursprung ebenfalls bei Valentin, denn er verschenkte Blumen aus seinem Garten an die verliebten Paare. Blumen standen schon damals für Reinheit, Schönheit und Liebe – Werte, welche Valentin mit seinen Trauungen verband und den Verliebten mit auf den Weg geben wollte.
Heutzutage ist der Valentinstag eine Erinnerung, bewusst Wertschätzung und Dankbarkeit zu zeigen, statt nur daran zu denken. Mit Schokoladenherzchen, Rosen und kleinen Geschenken symbolisieren wir die Zuneigung, welche im Alltag manchmal untergeht.
Wir hoffen, dass ihr alle einen schönen Valentinstag voller Liebe hattet, und wünschen euch für die Zukunft viel Zuneigung und Wärme.
Text verfasst von Lernende R.

